27 dead








Diese Mockumentary-Skizze beleuchtet den Tod meines Alter Egos, der Performerin und Soundexperimentalistin Charly und der Band UNICAORN. Die Erzählung verhandelt sowohl die selbstdarstellerischen Momente eines kreierten „kaputten“ Rockidols, als auch die authentischen eines Filmprozesses. Der „Club der 27er“, bestehend aus 6 Musiker*innen, die mit 27 Jahren gestorben sind, dient der Figur Charly als Schablone für eine Reproduktion und Reflexion der Biopics dieser Zeit.
Durch Performances und Behind The Scenes erkundet das Publikum Ateliers und Ausstellungsräume, Dreharbeiten und Aufnahmestudios. Konzertauftritte und Interviews mit engsten Vertrauten und Künstler*innen mischen sich hier mit Szenen eines imaginierten, exzessiven Lebensstils – inspiriert von eben jenem Club der 27er. Insbesondere den voyeuristischen Umgang der Medienöffentlichkeit zerlegend, fragt der Film: Wozu brauchen wir Ikonen, und woher kommt das Interesse an ihren Extremen, Dramen und einer nicht zu überwindenden Sterblichkeit?

Performances of Charly, an non-binary- Ikon, singer of UNIKORN is a document of revival the Club27 as an embodied drag-experiance.
Reproduction morphs into reality – a critical view on Instagram, Reality TV and heroic Biopics. A reasearch on autenticity in artifical contexts, processes of becoming an idol and of trancparency by showing only behind the scenes material.
4 Channel Mockumentary-installation
5.1 Soundsculpture,
25min. FHD